Der Kaminofen mit einer durchschnittlichen Heizleistung von sechs Kilowatt eignet sich für mittelgroße Räume. Bei dieser Heizleistung geht man, je nach Ausführung des Kaminofens, von einem Raumheizvermögen von bis zu 125 Kubikmeter aus.

Dabei gilt aber natürlich auch den Typ des Ofens zu berücksichtigen. Ein einfacher Edelstahlofen heizt beispielsweise weniger, als ein herkömmlicher Kachelofen.
Den Kaminofen mit 6 KW gibt es als Kachelofen sowie als moderne Edelstahlvariante. Besonders beliebt sind derzeit auch Natursteinfassaden.

In dieser Ausführung besteht der Kaminofen als solches nur aus einem Heizeinsatz, der von einer Ummantlung aus Natursteinen umschlossen wird. Als Natursteine kommen nur in der Natur vorkommende Gesteinsarten in Frage.
Granit und Marmor gehören ebenso dazu wie Speck- und Sandstein. Die effiziente Funktionsweise des Natursteinofen führt auf eine bewährte Ofenbautechnik zurück, die schon beim herkömmliche Kachelofen angewendet wird.

Dabei gibt ein solcher Kaminofen nicht nur Wärme in Form von Konvektionswärme ab, sondern er erwärmt auch gleichzeitig durch ein ausgeklügeltes System die Raumluft. Deswegen besitzen diese Art von Öfen auch immer Lüftungsschlitze für dieses Funktionsprinzip.

Welche Fassade oder Ummantlung Ihr Kaminofen auch immer hat, wichtig ist das Sie damit zufrieden sind. Zum einen soll der Kaminofen gut zum bestehenden Ambiente passen und zum anderen soll doch eine ausreichende Heizleistung zur Verfügung stehen. Die optimale Kombination aus beidem - macht Ihren Wunschofen aus.

Moderne Kamine und Rauchbildung

Geschrieben von BigBo on Januar 9th, 2009 in Schornstein bzw. Kamin.

Der beste Kamin oder Kaminofen bringt nichts, wenn der Schornstein keinen Zug entwickelt. Dafür kann es erschiedene Gründe geben. Neben der Schornsteinhöhe und dem Material aus dem der Schornstein/Kamin besteht spielen noch einige weitere Faktoren eine Rolle.

Der Kaminzug ist verantwortlich dafür, dass der Rauch zuverlässig über den Kamin oder Schornstein nach draußen gelangt. Zusätzlich sorgt er mit seiner Sogwirkung für das nachströmen frischer Verbrennungsluft in den Brennraum. Besonders hochwertige Edelstahlschornsteine haben hier einen Vorteil gegenüber den herkömmlich gemauerten Schornsteinen.

Edelstahl erhitzt sich schneller durch den Rauch und die Abgase des Kamins. Da warme Luft immer nach oben steigt, fördern Edelstahlschornsteine dadurch zusätzlich die Sogwirkung. Besonders in der Anbrennphase macht sich dieses Phänomen bemerkbar.

Ein schwacher Kaminzug ist manchmal auch der Grund, wenn Rauch in das Zimmer drängt, wenn man die Kaminofentür öffnet. Ihr ortsansässiger Kaminkehrer oder Schornsteinfeger kann Ihnen bei solch einem Problem weiterhelfen und den gegebenen Kaminzug messen.

Ein weiterer Grund für die Rauchbildung beim öffnen der Ofentür, kann ein falscher Zeitpunkt sein. Grundsätzlich sollte man eine Kaminofentür oder auch die Tür eines Heizeinsatzes nur dann öffnen, wenn das Holz schon erkennbar bis zur Glutschicht brennt. Ansonsten kann die plötzliche Zufuhr von großen Mengen kalter Luft über die offene Ofentür zur vermehrten Rauchbildung führen.

Tipp: Vermeiden Sie diese Situation indem Sie die Ofentür erst eine Spalt weit öffnen und kurze Zeit später dann komplett öffnen.

Brennstoff - Die richtige Lagerung

Geschrieben von BigBo on Dezember 30th, 2008 in Kamin Glossar, Kamine allg..

Brennstoff - Die richtige Lagerung

Kamine und Kaminöfen werden in der Regel mit Holz oder Braunkohlenbriketts befeuert. Um die Qualität des Brennstoffs nicht zu mindern, ist die sachgerechte Lagerung von entscheidender Bedeutung.

Lagerung von Braunkohlenbriketts

Braunkohlenbriketts sollten immer in geschlossenen oder zumindest überdachten Räumen gelagert werden. Dazu bietet sich der Keller oder wenn vorhanden die Garage an. Bitte beachten Sie das dann der Umgang mit offenem Feuer innerhalb der Lagerstätte verboten ist.

Kleiner Tipp: Lassen Sie die Briketts bei der Lieferung in der Verpackung. Sind die Briketts gebündelt, lassen sie das Seil ganz. Dadurch lassen sich die Braunkohlebriketts später besser zum Kamin oder Kaminofen transportieren.

Lagerung von Brennholz

Frisch geschlagenes Holz enthält zuviel Wasser um es zu verfeuern. Darum muss Holz auch erst gelagert bzw. getrocknet werden bevor es verfeuert wird.

Dazu stapelt man für gewöhnlich das frische Holz an einem luftigen und sonnigen Ort und schützt es zudem auch vor Regen. An so einer Stelle benötigt das Holz dann annährend zwei Jahre, bis es trocken genug zum verfeuern ist.

Als ideale Ort für die Lagerung bietet sich eine Stelle - mit den oben genannten Eigenschaften - im Freien an. Erst wenn das Holz vollkommen trocken ist, kann man das Brennholz in einem belüfteten Keller lagern.

Auch hier gilt: Bei der Lagerung fester Brennstoffe ist jeglicher Umgang mit offenem Feuer unbedingt zu unterlassen. Sie sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen und leicht entflammbaren Stoffen lagern.

Kaminofen in einem Niedrigenergiehaus

Geschrieben von BigBo on November 21st, 2008 in Kamine allg., Kaminöfen.

Ein Kaminofen lässt sich heutzutage wunderbar auch in einem Niedrigenergiehaus (Passivhaus) einsetzen. Wichtig ist nur das der gewünschte Kaminofen die Bauartzulassung als „raumluftunabhängige Feuerstätte“ des deutschen Instituts für Bautechnik besitzt.

Häufig verwenden Kaminhersteller die Bezeichnungen: „externe Luftzufuhr“ oder „externe Verbrennungsluftzufuhr“, diese Kaminöfen müssen aber nicht zwangsläufig für die Verwendung in Passivhäusern zugelassen sein.

Nur Kaminöfen die der DIN als “raumluftunabhängige Feuerstätte“ entsprechen, sind für den Betrieb in einem Niedrigenergiehaus ausgelegt. Der Grund liegt in den modernen Lüftungsanlagen die Passivhäuser besitzen.

In Niedrigenergiehäuser herrscht ein empfindliches Zusammenspiel zwischen Be- und Entlüftung der Innenräume. Eine Feuerstelle entzieht ihre Verbrennungsluft in der Regel der Raumluft. Diese Luft versorgt die Brennkammer und gelangt dann als Abgase oder Rauchgase über den Schornstein bzw. Kamin ins Freie.

In einem Niedrigenergiehaus ist eine ausreichende Belüftung der Räume nicht gegeben. Dadurch kann sich ein Unterdruck bilden, durch den sich die Strömungsrichtung im Schornstein bzw. Kamin umkehrt. Als Folge treten giftige Abgase über den Brennraum in den Wohnraum aus, mit erheblichen Gefahren für Leib und Leben der Bewohner.

Bei einem Kaminofen mit entsprechender DIN-Spezifikation für ein Passivhaus, verfügt der Ofen über eine externe Verbrennungsluftzufuhr. Über diese Leitung wird dem Brennraum direkt Luft aus dem Freien zugeführt. Die Verbrennungsluft wird also nicht der Raumluft entnommen. Dafür sorgt auch ein Brennraum der hermetisch dicht ist, damit nicht auch wirklich keine Raumluft der Verbrennung zur Verfügung steht.

Aufgrund dieser relativ hohen Anforderungen ist auch nicht jeder Kaminofen mit externer Verbrennungsluftzufuhr für den Einsatz in einem Niedrigenergiehaus geeignet. Im Zweifelsfall fragen Sie explizit nach der Zulassung nach DIN oder lassen sich diese am besten zeigen.

Kaminofen und Schornstein

Geschrieben von BigBo on November 14th, 2008 in Kaminofen Glossar, Kaminöfen, Schornstein bzw. Kamin.

Das praktische an Kaminöfen ist, das man sie sich auch noch nachträglich in die eigenen vier Wände holen kann. Dabei ist es im Grunde genommen egal, ob die Wahl auf einen Kaminbausatz aus dem Katalog oder einen herkömmlichen Schwedenofen (häufig verwendete Bezeichnung für einen Kaminofen) fällt.

Kaminofen kaufen, selber aufstellen oder von Fachleuten aufbauen lassen - ganz wie gewünscht. Die Ofenrohre für den Rauchabzug einfach an den vorhandenen Schornstein (in einigen Teilen Deutschlands auch Kamin genannt) anschließen - Fertig.

Was aber, wenn der Schornstein bereits genutzt wird?

Eine häufige Frage die uns in der Praxis begegnet ist die, ob es möglich ist einen Kaminofen an einem Schornstein anzuschließen, an dem bereits eine andere Heizung angeschlossen ist?

Grundsätzlich gilt: Bei einer Ölheizung ja, bei einer Gasheizung nein.

Aber generell muss diese Frage in jedem individuellen Fall, Ihr Bezirksschornsteinfegermeister bzw. Bezirkskaminkehrermeister entscheiden. Auch bei einer Ölheizung gilt es bestimmte Bauvorschriften zu beachten, wenn man mit dem Kaminofen den selben Schornstein benützen möchte.

Zwischen beiden Ofenrohranschlüssen muss ein Höhenunterschied von mindestens 25 cm bestehen. Unter Einhaltung dieser Vorschrift ist es auch möglich zwei Kaminöfen an einen Schornstein anzuschließen. Auch bei zwei Kaminöfen gilt es allerdings den Höhenunterschied von 25 cm zu beachten, der unbedingt einzuhalten ist.

Wird der Schornstein allerdings bereits von der Gasheizung genutzt, ist es untersagt auch einen Kaminofen an den selben Schornstein anzuschließen. Die Gründe dafür liegen zum Teil in den höheren Abgastemperaturen begründet, die bei einer Gasheizung erreicht werden.

Dadurch könnten sich die Rauchgase des Kaminofens eventuell nochmals entzünden.

Keine nette Begrüßung für den Weihnachtsmann, wenn ihm eine Stichflamme aus dem Kamin entgegen schießt…

Im Zweifelsfall gilt sowieso das Wort des Bezirksschornsteinkehrermeisters bzw. Bezirkskaminkehrermeisters, darum sollten Sie solche Fragen auch vor dem Kauf eines Kaminofens gemeinsam mit ihm klären.

Kaminöfen Begriffserklärung - Schamott

Geschrieben von BigBo on November 10th, 2008 in Kamin Glossar, Kaminofen Glossar.

Ein Kaminofen ist die ideale Lösung für all die Menschen, die auf der Suche nach einem preiswerten und schnell zu realisierenden Feuererlebnis für zu Hause sind. Neben Kamineinsätzen sind sie einer der effektivsten Verfeuerungsanlagen im Kamin- und Ofenbereich.

Einen großen Beitrag an dieser Effizienz haben die Materialien, die beim Bau von modernen Kaminen verwendet werden. Dabei hat sich eigentlich grundsätzlich nicht viel an den Materialien die seit Jahrhunderten zum Ofenbau verwendet werden geändert.

Meistens aus Gusseisen oder Stahlblech gefertigt, besitzt der Kaminofen heutzutage häufig auch eine Glasscheiben für die freie Sicht in den Brennraum. Verkleidet werden Kaminöfen in der Regel immer mit einem Material mit hoher Wärmespeicherkapazität. Dazu eignen sich reine Naturprodukte wie Granit, Marmor, Speckstein und sonstige Natursteine mit guten Speichereigenschaften.

Im Feuerraum kommt zudem häufig auch Schamott (oder auch Schamotte genannt) zum Einsatz.

Da wir nun häufig gefragt werden was den Schamott eigentlich ist, widmen wir uns in diesem Beitrag der Erklärung des Baustoffes Schamott. Es gibt neben den bereits oben genannten Natursteinen noch weitere feuerfeste Baustoffe. Häufig verwendet man im allgemeinen Sprachgebrauch Schamott für die verschiedensten Verkleidungen und Ausmauerungen aus feuerfestem Stein.

Leider ist das nicht richtig. In der allgemein gültigen Fachsprache bezeichnet Schamott ein künstlich hergestelltes Material (Halbfabrikat) das einen Aluminiumoxidanteil von 10 - 45 Prozent besitzt.
Dieses Material wird für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt, unter anderem auch im Hochofenbau, und besitzt neben dem gesteinähnlichen Aussehen auch noch eine hervorragende Feuerfestigkeit.

Hergestellt wird es aus Schamotte und Ton. Dazu wird der Ton getrocknet und maximal gebrannt, um dann anschließend zerkleinert und mit der Schamottekörnung vermischt und gebunden zu werden. Je nach Mahlgrad erhält man dann Fein-, Mittel-, oder Grobkorn Schamott.

Im Ofenbau ist es die primäre Aufgabe von Schamottesteinen die Wärme zu speichern und zudem den Ofenkorpus vor direkter Flammeneinwirkung zu schützen. Lassen Sie sich vor dem Kauf eines Kaminofens oder Kamineinsatzes vom Händler ausführlich über die verwendeten Materialien bei Ihrem Wunschobjekt aufklären. Damit Sie lange Ihre Freude an Ihrer eigenen Feuerstelle haben.

Kaminbausatz oder Kaminofen immer kommt es bei den Kunden zu der selben Frage:

Darf man einen Kaminofen selber aufstellen oder nicht?

Grundsätzlich gilt: Ja, man darf seinen Kaminofen selber aufstellen.

Wichtig ist nur: Bevor Sie den Ofen anschließen - oder besser noch - bevor Sie sich einen Kaminofen anschaffen, ziehen Sie Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfeger/Bezirkskaminkehrmeister zu Rate.

Einige Hinweise gilt es aber dennoch dringend bei der Montage zu beachten. Alle Teile untereinander sowie am Ofen selber müssen fest und dicht miteinander verbunden werden. Das gilt insbesondere für alle Rohrverbindungsstücke. Zudem sollten keine Rohrelemente in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen.

Die Rohrverbindung zwischen Kaminofen und Schornstein soll immer den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Ofen selber.

Verwenden Sie waagerechte Verbindungen, bei den das Ofenrohr über 50 cm lang ist, dann sollte das Rohr zum Schornstein hin um mindestens 10 Grad ansteigen.

Bei Ofenrohren die nicht isoliert sind oder Rohrverbindungen die senkrecht geführt sind, sollten Sie darauf achten das sie nicht länger als einen Meter sind.

Achten Sie darauf das alle Verbindungsstücke zu Kaminöfen einen Mindestabstand von 40 cm zu allen brennbaren Materialien haben. Das gilt auch für die abgehenden Rohre.

Möchten Sie eine geringeren Mindestabstand erreichen, dann müssen alle Verbindungsstücke ummantelt sein. Dazu werden die Rohrstücke mit einer 2 cm dicken Schicht aus unbrennbaren Dämmstoffen isoliert. Bei solchen Rohren genügt dann bereits schon ein Mindestabstand von 10 cm zu brennbaren Baustoffen.

Und ansonsten gilt die Devise beim Kaminbausatz: Anleitung durchlesen und den Hinweisen des Herstellers folgen. Bei Fragen können Sie sich auch an den Verkäufer wenden.

Der Schornstein zum Kamin

Geschrieben von BigBo on Oktober 28th, 2008 in Kamin Glossar, Kaminofen Glossar.

Jeder richtige Kamin oder Kaminofen braucht einen Schornstein. Ohne den Schornsteinzug (Sog der durch den aufsteigenden Rauch entsteht) wird die Feuerstelle nicht mit ausreichend Sauerstoff für die optimale Verbrennung versorgt.

Um was für einen Typ von Schornstein es sich dabei handelt ist in der Regel egal. Ob Stahlschornstein oder ein gut isolierter und gemauerter Schornstein für beide gilt das sie mindestens 4 Meter hoch sein müssen. Diese Mindesthöhe ist notwendig um einen optimalen Schornsteinzug zu erreichen.

Bei den anderen Maßen und Mindestabständen gelten zum Teil regionale Bestimmungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Da in der Regel aber eine Firma den erforderlichen Schornstein errichtetet oder erneuert, müssen Sie sich nicht mehr mit den Anforderungen rumschlagen.

Zu allen Fragen bezüglich des Schornsteins können Sie aber auch jederzeit den örtlichen Schornsteinfeger bzw. Kaminkehrer befragen und sich umfassend beraten lassen.

Wasserführende Kamine

Geschrieben von BigBo on Oktober 24th, 2008 in Kamineinsätze, Kaminofen Glossar.

Wasserführende Kaminöfen oder wasserführende Heizeinsätze helfen dem Verbraucher noch effizienter die Energie eines Kamin oder Kaminofens auszunutzen. Neben der behaglichen Wärme spendet das Feuer zusätzliche noch warmes Wasser und entlastet somit die Heizanlage des Hauses.

Ein Kamin oder Kaminofen kann nicht nur durch die zusätzliche Heizleistung die er bereitstellt mithelfen Energiekosten zu sparen. Als wasserführender Kaminofen ist er zudem in der Lage Wasser zu erhitzen und die Zentralheizung bei der Brauchwasserbereitstellung wirkungsvoll zu unterstützen.

Das Herzstück einer solchen Anlage ist immer der Wärmetauscher. Durch den Wärmetauscher versetzt man den Kaminofen überhaupt erst in die Lage Wasser erhitzen zu können. Dabei sind die neuen Elemente so konstruiert, das von Anfang an die Entstehung von Hitzezonen vermieden wird. Das Wasser wird gleichmäßig und schnell erhitzt. Dieses Wasser steht dann Ihrer Zentralheizung zur freien Nutzung als Brauch- oder Heizwasser zur Verfügung.

Die Heizleistung von solchen wasserführenden Kaminen kann sich durchaus sehen lassen. Mit Leistungen von 10 kW bis 55 kW gibt es so ziemlich für jeden Bedarf das richtige Wärmesystem.

Um eine optimale Warmwasserversorgung zu gewährleisten verwenden die Hersteller dabei modernste Verteilsysteme und durch den Einsatz neuester Speichersysteme ist auch die schnelle Wärmeversorgung gewährleistet.

In der Regel ist problemlos die Anbindung der Systeme an bestehende Energiesysteme wie Solar- und Wärmepumpentechnologie möglich. Natürlich sollte das bereits vor dem Kauf abgeklärt werden. Wasserführende Kamineinsätze der Marke: „Normatherm“ lassen sich beispielsweise auch an eine bereits bestehende Warmwasserheizung, Brauchwassererwärmung, Solarheizung Wärmepumpenheizung sowie einen Pufferspeicher anschließen.

Wasserführende Kamineinsätze sind eine sinnvolle Kombination aus Komfort und Sparsamkeit. Und auch der Anspruch an das Design muss nicht auf der Strecke bleiben. Wasserführende Kaminöfen sind selbstverständlich ein wenig größer und schwerer als ihre Geschwister ohne Wärmetauscher. Bei einem Kamin, kann man aber in der Regel nicht auf Anhieb erkennen, ob es sich um einen gewöhnlichen oder einen wasserführenden Kamineinsatz handelt.

Kaminofen mit Automatik

Geschrieben von BigBo on Oktober 23rd, 2008 in Kaminofen Glossar, Kaminöfen.

Ein Kaminofen mit Automatik hat in vielerlei Hinsicht Vorteile. Bei einem Dauerbrand geeigneten Kaminofen (Dauerbrandöfen) sorgt die Automatik für einen gleichmäßigen Abbrand des Brennstoffes. Zudem sorgt der Ofen mit dieser zum Teil simple Mechanik dafür, das eine eingestellte Wärmeleistung während des gesamten Abbrandes automatisch eingehalten wird.

Die Bezeichnung: „Automatik“ ist eigentlich nicht ganz korrekt. Korrekterweise heißt es dann auch: “Verbrennungsluftautomatik“. Das ist es auch was die Automatik macht, die Verbrennungsluftzufuhr wird automatisch in Abhängigkeit von der Abgastemperatur geregelt.

Mit welchen Methoden das die einzelnen Hersteller bewerkstelligen sind unterschiedlich. Während der eine Kaminofenhersteller mit Temperaturfühlern und Kapillarröhrchen arbeitet, verwendet der nächste Ofenhersteller Bimetalle.

Die Automatik eines Kaminofens steuert die Luftzufuhr in der Brennkammer während des ganzen Abbrennvorganges. Grundsätzlich benötigt nämlich ein Ofen beim Anbrennen (Anzünden des Brennstoffs) Luft über den Primärluftzugang. Dieser Luftzugang mündet unter dem Ascherost und versorgt den Feuerraum von unten mit Luft.
Brennt es erst mal das Feuer reicht es vollkommen aus, die Luftzufuhr einzig und alleine über die Sekundärluftzufuhr zu regeln. Dieser mündet in der Regel oberhalb des Ascherostes in die Brennkammer und versorgt den Flammenteil mit Sauerstoff.

Aufwendige Verbrennungsluftautomatiken messen mit einem Rauchgasfühler die Abgastemperatur und regeln in Abhängigkeit von dieser die Luftzufuhr über die einzelnen Zugänge geregelt. Eine einmal eingestellte Wärmeleistung wird so vom Kaminofen während des Abbrandes einer Brennstofffüllung automatisch gehalten.

Gleichzeitig heizen Sie mit einer Automatik auch wirtschaftlicher. Durch die automatisch gesteuerte und gleichmäßige Verbrennung des Bennstoffes erreichen Sie einen wesentlich höheren Wirkungsgrad mit Ihrem Kaminofen. Zudem verbrauchen Sie auch weniger Heizmaterial, weil Sie den Brennstoff effizienter nutzen.

Netter Nebeneffekt: Durch den optimalen Verbrennungsvorgang entsteht viel weniger Kohlenmonoxid und das schont wiederum die Umwelt.

Sie sehen ein Kaminofen mit Automatik bringt jede Menge Vorteile mit sich. Viele die einmal in den Genuss einer gut funktionierenden Verbrennungsluftautomatik gekommen sind möchten diesen Komfort nicht mehr missen.