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Wasserführende Kamine

Written by BigBo on Freitag, Oktober 24th, 2008 in Kamineinsätze, Kaminofen Glossar.

Wasserführende Kaminöfen oder wasserführende Heizeinsätze helfen dem Verbraucher noch effizienter die Energie eines Kamin oder Kaminofens auszunutzen. Neben der behaglichen Wärme spendet das Feuer zusätzliche noch warmes Wasser und entlastet somit die Heizanlage des Hauses.

Ein Kamin oder Kaminofen kann nicht nur durch die zusätzliche Heizleistung die er bereitstellt mithelfen Energiekosten zu sparen. Als wasserführender Kaminofen ist er zudem in der Lage Wasser zu erhitzen und die Zentralheizung bei der Brauchwasserbereitstellung wirkungsvoll zu unterstützen.

Das Herzstück einer solchen Anlage ist immer der Wärmetauscher. Durch den Wärmetauscher versetzt man den Kaminofen überhaupt erst in die Lage Wasser erhitzen zu können. Dabei sind die neuen Elemente so konstruiert, das von Anfang an die Entstehung von Hitzezonen vermieden wird. Das Wasser wird gleichmäßig und schnell erhitzt. Dieses Wasser steht dann Ihrer Zentralheizung zur freien Nutzung als Brauch- oder Heizwasser zur Verfügung.

Die Heizleistung von solchen wasserführenden Kaminen kann sich durchaus sehen lassen. Mit Leistungen von 10 kW bis 55 kW gibt es so ziemlich für jeden Bedarf das richtige Wärmesystem.

Um eine optimale Warmwasserversorgung zu gewährleisten verwenden die Hersteller dabei modernste Verteilsysteme und durch den Einsatz neuester Speichersysteme ist auch die schnelle Wärmeversorgung gewährleistet.

In der Regel ist problemlos die Anbindung der Systeme an bestehende Energiesysteme wie Solar- und Wärmepumpentechnologie möglich. Natürlich sollte das bereits vor dem Kauf abgeklärt werden. Wasserführende Kamineinsätze der Marke: „Normatherm“ lassen sich beispielsweise auch an eine bereits bestehende Warmwasserheizung, Brauchwassererwärmung, Solarheizung Wärmepumpenheizung sowie einen Pufferspeicher anschließen.

Wasserführende Kamineinsätze sind eine sinnvolle Kombination aus Komfort und Sparsamkeit. Und auch der Anspruch an das Design muss nicht auf der Strecke bleiben. Wasserführende Kaminöfen sind selbstverständlich ein wenig größer und schwerer als ihre Geschwister ohne Wärmetauscher. Bei einem Kamin, kann man aber in der Regel nicht auf Anhieb erkennen, ob es sich um einen gewöhnlichen oder einen wasserführenden Kamineinsatz handelt.

Kamineinsätze - Verwandlung eines Kamin zum Kaminofen

Written by BigBo on Sonntag, Oktober 12th, 2008 in Kamineinsätze.

Der Kamin hat einen wesentlichen Nachteil. Durch seine offene Bauweise ist er nicht so effizient in seiner Heizleistung wie ein Kaminofen. Durch Kamineinsätze wird aus ihrem Kamin eine wirkungsvolle zusätzliche Heizung.

Das Ganze lässt sich auch noch mit eindrucksvollen Zahlen belegen. Während ein gewöhnlicher offener Kamin einen Wirkungsgrad von maximal 25 Prozent hat, steigert sich der Wirkungsgrad desselben Kamins nach dem Einbau einer Heißluftkassette auf über 75 Prozent. Das ist ein glatte Verdreifachung des Wirkungsgrades. Klar, das eine solch effiziente Zusatzheizung einem wesentlich besser hilft teure Heizkosten zu sparen.

Je mehr Wärme durch den Kamin erzeugt wird, desto weniger müssen Sie konventionell heizen.

Es gibt unterschiedliche Bezeichnungen für Kamineinsätze. Heizeinsatz, Warmluftkassette, Heizkassette, Heißluftkassette oder einfach Kaminkassette sind die meist verwendeten Ausdrücke. Das Grundprinzip ist wiederum bei allen gleich.

Mit einem Heizeinsatz kann ein offener Kamin nachträglich zu einem Kaminofen verwandelt werden. Die unterschiedlichen Hersteller bieten von Bausätzen zum Selbsteinbau bis hin zu Maßanfertigungen und Sonderanfertigungen alle Arten von Kamineinsätzen zum nachträglichen Einbau an. Somit kann eigentlich jeder Kamin umgerüstet werden.

Die Funktionsweise eines Heizeinsatzes ist im Grunde genommen recht einfach. Dazu wird das Innere des Kamins zu einem geschlossenen Brennraum umfunktioniert. Um den Brennraum herum entsteht eine geschlossene Kassette mit Luftöffnungen. Durch die untere Luftöffnung wird kalte Raumluft hineingezogen an den Wänden des Brennraums erwärmt und durch obenliegende Lüftungsöffnungen wieder in die Raumluft abgegeben. Da warme Luft leichter ist als kalte entsteht somit eine Sogwirkung und diese wiederum gewährleistet die fortlaufende Luftkonvektion.

Selbstverständlich besitzen auch Kamineinsätze eine Sichtscheibe für den freien Blick auf das Feuer und die Flammen und ermöglichen so immer noch den wahren Kamingenuss. Damit die Sicht nur nicht permanent durch Ruß getrübt wird sollten Sie auf eine Scheibenbelüftung achten. Damit wird in der Regel ein übermäßiges Verrußen der Scheiben wirkungsvoll verhindert.