Archive for Februar, 2009

Brennstoff Holz – ältester Brennstoff der Menschheitsgeschichte

Written by BigBo on Dienstag, Februar 24th, 2009 in Brennstoffe.

Jede Holzart ist anders beschaffen. Genauso wie sich jedes Land von den anderen in Klima und Bodenbeschaffenheit unterscheidet, genauso unterscheiden sich auch die Holzarten unter einander.

Es gibt schwere und leichte ebenso wie harte und weiche Holzarten. Bei der Verfeuerung spielt die Qualität des Holzes in Bezug auf die thermische Energiegewinnung eine wichtige Rolle.

Es gibt vielfältigste Holzarten die über die Forst- oder Waldwirtschaft zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden. Dabei liefert nicht jeder Wald Holz. Bambus- und Palmenwälder wirken auf den ersten Blick auch wie ein Wald, beide Pflanzenarten liefern aber kein Holz.

Wenn man im Baumarkt in der Holzabteilung steht, kommt es vor, dass ein und dieselbe Balkengröße, verschieden viel kostet. Je nach Holzart variiert auch der Preis. Schwere und harte Holzarten wie Eiche, kosten wesentlich mehr, als leichte und weiche Holzarten wie Fichte beispielsweise.


Diese spezifische Qualität hat natürlich auch ihren Einfluss auf den Brennwert des Holzes. Schwere Holzarten liefern einen weitaus höheren Heizwert, als leichte Holzsorten. Das bedeutet im Klartext, Sie müssen mehr leichtes Holz verfeuern, um denselben Heizwert wie mit schweren Holzsorten zu erreichen.

Neben der Menge an Scheitholz die Sie bestellen, spielt also auch die Holzsorte eine Rolle. Auch wenn Sie auf den ersten Blick mehr für die schweren und harten Holzsorten bezahlen, durch den effizienteren Einsatz des Brennstoffs, holt man die Kosten schnell wieder rein.

Moderne Kamine und Ihre Brennstoffe

Written by BigBo on Montag, Februar 23rd, 2009 in Brennstoffe.

Moderne Kamine verwenden die gleichen Brennstoffe wie alle anderen Kaminöfen und Kamine auch, nur sind sie wesentlich effizienter in der Verfeuerung.

Brennstoffe für Kamine und Kaminöfen sind alle Stoffe die sich zur Verfeuerung im Brennraum eignen. Dazu gehören natürlich Scheitholz, Braunkohlebriketts und Steinkohle aber auch Holzpellets und Ethanol oder Bio-Ethanol.

Grundsätzlich dienen Brennstoffe der thermischen Energiegewinnung. Darum auch die Unterscheidung von Holz und Brennholz. Weil frisch geschlagenes Holz einen zu hohen Wassergehalt besitzt, muss es erst getrocknet werden. Erst nach einem bis zwei Jahren bei richtiger Lagerung, ist der Wassergehalt so gering, das sich das Holz zur Verfeuerung eignet.

Moderne Kaminöfen und Heizeinsätze eignen sich in der Regel für den Abbrand von Brennholz, Braunkohlebriketts und Steinkohle. Wobei bei Steinkohle Koks ausdrücklich ausgenommen ist. Kaminöfen mit Dauerbrandfunktion sind generell für die Verfeuerung von Steinkohle ausgelegt, nur mit diesem Brennstoff kann der Dauerbrand über den langen Zeitraum (über 12 Stunden) überhaupt erzeugt werden. Scheitholz und Braunkohlebriketts würden zu schnell abbrennen.

Holzpellets sind ein relativ neuer Brennstoff. Bekannt aus den skandinavischen Ländern, wegen der weit verbreiteten Forstwirtschaft, würden die kleinen Pellets auch hierzulande zu eine begehrten Brennstoff. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller Kamine und Kaminöfen an, die auch die Möglichkeit bieten Holzpellets zu Verfeuern.

Ethanol ist auch eine Brennstoff, dient er doch Dekorationskaminen zur Erzeugung des Flammenspiels. Als Alkohol verbrennt er rauch- und rußfrei. Richtige Wärme erzeugt man allerdings mit der Verfeuerung von Ethanol nicht. Hier steht eher das Effektfeuer im Vordergrund.

Welchen Brennstoff sie auch für Ihren Kamin oder Kaminofen bevorzugen, moderne Kamine und Kaminöfen ermöglichen Ihnen ein effizientes und kostengünstiges Heizen.

Kaminöfen nach DIN 18890

Written by BigBo on Freitag, Februar 20th, 2009 in Kaminofen Glossar, Kaminöfen.

Was genau bedeutet die DIN 18890 bei Kaminöfen?

Mit dieser Frage befasst sich der folgende Artikel von unserem Moderne Kamine Team.

Für alles in Deutschland gibt es Normen und Reglungen, so auch bei Kaminen und Kaminöfen. Im Amtsdeutsch heißen sie Feuerstätten. Nun gibt es auch unterschiedliche Feuerstätten, beispielsweise welche für feste und welche flüssige Brennstoffe.

Ein Kaminofen nach DIN 18890 ist zum Beispiel eine Feuerstätten mit Dauerbrandfunktion. Das bedeutet der Kaminofen eignet sich aufgrund der Bauart und der verwandten Materialien auch als Dauerbrandofen für feste Brennstoffe. Zudem eignet sich der Dauerbrandofen nach DIN 18890 auch als Alleinheizung und besitzt dementsprechend auch die Zulassung dafür.

Als feste Brennstoff kommt bei allen Kaminöfen der DIN 18890 Scheitholz, Braunkohlebriketts und bei einigen Modellen auch Steinkohle in Frage. Bei Steinkohle ist aber Koks als Brennstoff immer ausdrücklich ausgenommen.

Besitzt der Kaminofen eine Automatikfunktion, kann man ihn auch über Nacht in Betrieb halten. Dazu muss noch nicht einmal permanent Brennstoff nach gelegt werden. Voraussetzung ist aber die Verfeuerung von Kohle.

Eine Automatikfunktion regelt die Luftzufuhr in Abhängigkeit von der Temperatur. Da Holz aber immer mit einem ausreichenden Luftüberschuss verbrannt werden muss, ist die mit diesem Brennstoff keine Dauerbrandfunktion möglich. Bei der Dauerbrandfunktion muss also notwendigerweise mit Kohle geheizt werden.

Übrigens: Wird Brennholz ohne ausreichenden Luftüberschuss verbrannt, kommt es zur verstärkten Rußentwicklung. In solchen Fällen sollte man die Luftzufuhr am Kaminofen überprüfen oder korrekt einstellen.

Kaminöfen mit der DIN 18890 sind als Alleinheizung oder einfacher Ofen mit Dauerbrandfunktion einsetzbar. In unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, passt er sich nahezu jedem vorhandenem Ambiente an. Von exklusivem Chic bis rustikalem Charme - der Kunde kann frei wählen.

Kaminofen mit 6 KW – Heizleistung für mittelgroße Räume

Written by BigBo on Donnerstag, Februar 19th, 2009 in Kaminofen Glossar, Kaminöfen.

Der Kaminofen mit einer durchschnittlichen Heizleistung von sechs Kilowatt eignet sich für mittelgroße Räume. Bei dieser Heizleistung geht man, je nach Ausführung des Kaminofens, von einem Raumheizvermögen von bis zu 125 Kubikmeter aus.

Dabei gilt aber natürlich auch den Typ des Ofens zu berücksichtigen. Ein einfacher Edelstahlofen heizt beispielsweise weniger, als ein herkömmlicher Kachelofen.
Den Kaminofen mit 6 KW gibt es als Kachelofen sowie als moderne Edelstahlvariante. Besonders beliebt sind derzeit auch Natursteinfassaden.

In dieser Ausführung besteht der Kaminofen als solches nur aus einem Heizeinsatz, der von einer Ummantlung aus Natursteinen umschlossen wird. Als Natursteine kommen nur in der Natur vorkommende Gesteinsarten in Frage.
Granit und Marmor gehören ebenso dazu wie Speck- und Sandstein. Die effiziente Funktionsweise des Natursteinofen führt auf eine bewährte Ofenbautechnik zurück, die schon beim herkömmliche Kachelofen angewendet wird.

Dabei gibt ein solcher Kaminofen nicht nur Wärme in Form von Konvektionswärme ab, sondern er erwärmt auch gleichzeitig durch ein ausgeklügeltes System die Raumluft. Deswegen besitzen diese Art von Öfen auch immer Lüftungsschlitze für dieses Funktionsprinzip.

Welche Fassade oder Ummantlung Ihr Kaminofen auch immer hat, wichtig ist das Sie damit zufrieden sind. Zum einen soll der Kaminofen gut zum bestehenden Ambiente passen und zum anderen soll doch eine ausreichende Heizleistung zur Verfügung stehen. Die optimale Kombination aus beidem - macht Ihren Wunschofen aus.